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Eschelbronn

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Eschelbronn ist ein Schreinerdorf in der Nähe von Sinsheim und Heidelberg. Es trägt seinen Namen von den zahlreichen Eschen im Wald und von einer Quelle die sich dort befindet.


Gemeindewappen mit SitzgruppeUnser Gemeindewapp en: 

Links die blau-silbernen Rauten der kurpfälzischen 
Verwaltungseinheit Meckesheimer Cent, rechts die gekreuzten Lilienstäbe der Familie von Venningen. Eschelbronn gehörte bis 1803 zur Kurpfalz, danach zu Baden. Seit 1954 hat Eschelbronn auch eine eigene Gemeindefahne.

Die erste schriftliche Erwähnung ist im Lorcher Codex niedergeschrieben und stammt aus dem Jahr 788/789. Aus dem 13. Jahrhundert gibt es weitere Quellen über Eschelbronn. Ein gewisser Heinrich von Eschelbrunnen errichtete eineVenningscher Gutshof um 1927, nach einem Gemälde von Elisabeth Kasper Wasserburg. Mehrmals wechselte diese ihre Besitzer und wurde auch baulich verändert. Die adelige Familie von Seckendorff und die Familie von Venningen spielten eine große Rolle in der Dorfentwicklung. Um archäologische Funde zu sichern, führte man von 1971-1975 Grabungsarbeiten durch. Anschließend wurde das Wasserschloß abgerissen und man baute auf dem Areal  die Kultur- und Sporthalle mit Seeanlage.  

Das Leben war früher  nicht leicht für die Menschen. Viele hatten ein karges Auskommen und betrieben die Leinenweberei. Die industrielle Revolution lies diesen Beruf aussterben. Eine weitere Veränderung gab es um 1870. Ein Eschelbronner Schreinersohn brachte den Schweizer Johannes Reimann von der Wanderschaft mit. Dieser beherrschte die Kunst des Furnierens und Eschelbronn wurde nach und nach zu einem Schreinerdorf. Z.Zt. sind  noch 11 Schreinereien und 3 Möbelhäuser am Ort. Deshalb findet jedes Frühjahr der Schreinermarkt statt.   


Steg am SchwarzbachDie Eschelbronner haben auch den Necknamen "Stegstrecker". Die Sage berichtet, dass in früheren Jahren ein Steg über den Schwarzbach errichtet wurde. Da die Holzsparren zu kurz geraten waren, legten die Baumeister diese in den Bach und wollten sie dann mit Hilfe zweier Ochsen in die Länge ziehen. In Wirklichkeit fielen die Bretter beim Montieren ins Wasser und die Tiere zogen sie wieder heraus. Ein Besucher muss dies beobachtet haben und erzählte den Vorfall aus seiner Sicht weiter. So kamen die Eschelbronner zu ihrem Necknamen.

Eschelbronn ist heute eine über 2500 Einwohner große Gemeinde. Bürgermeister ist seit 1999  Florian Baldauf. In Eschelbronn gibt es eine Grundschule und durch die Kooperation mit Epfenbach auch eine Haupt- und Werkrealschule, sowie eine evangelische, katholische und neuapostolische Kirche.


Für weitere Informationen über Eschelbronn empfehle ich Ihnen folgende Bücher

  1.) Marius Golgath, Von der Kurpfalz nach Pennsylvania: Die bewegende Lebensgeschichte des Kirchenpioniers Antonius Jacobus Henckel (1668-1728), Ubstadt-Weiher 2013 (ISBN: 3897357852).

Das Buch kann direkt über den Verlag Regionalkultur in Ubstadt-Weiher (
http://verlag-regionalkultur.de/) und über den Buchhandel erworben werden:

 2.) Jubiläumsschrift “200 Jahre evangelische Kirche Eschelbronn 1811-2011” Die Schrift kann über das Pfarramt bezogen werden (Neidensteiner Straße 7, Eschelbronn): http://www.kirche-eschelbronn-neidenstein.de/impressum.html
 


3.) Paul Fütterer, Eschelbronn - Deine Heimat, Eschelbronn 1957 und Gemeinde Eschelbronn (Hg.), 1200-Jahre Eschelbronn 789-1989, Eschelbronn 1989. Die beiden Ortschroniken können über die Gemeindeverwaltung erworben werden.



4.) Jubiläumsschrift “50 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Eschelbronn”. Erhältlich über den Verein http://hvve.de/ oder im Schreiner- und Heimatmuseum: http://schreinermuseum.de/  




 Eine weitere interessante regionalgeschichtliche Darstellung ist:

5.)
Marius Golgath / Norbert Jung, Neidensteiner Glocken- und Orgelklänge: Ein Beitrag zur ev. Kirchengeschichte und Aussegnungshalle, Eschelbronn / Heilbronn 2012 (ISBN: 978-3-934096-34-9) .

Dieses Buch kann über mich bezogen werden:
webmaster@eschelbronn-online.de


© Marius Golgath