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Eschelbronn

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Bahnhof

Heute steht nur noch ein kleines Wartehäuschen. Doch das war nicht immer so. Noch vor über 20 Jahren stand hier ein stattliches Bahnhofsgebäude. 1861 legte man die ersten Gleise auf Eschelbronner Gemarkung und während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 kam ein Bahntransport mit bayerischen Truppen durch Eschelbronn. 1876 wurde der Bahnhof fertiggestellt. Damals lag Eschelbronn auf der Verbindungsstrecke von Meckesheim nach Mosbach-Neckarelz. Heutiger Endpunkt der Bahn ist Aglasterhausen, da 1945 die Neckarbrücke hinter Obrigheim gesprengt wurde. Die Zugverbindung war für die aufstrebende Möbelindustrie ein großer Vorteil. Die Möbelstücke konnten leichter zu ihren Bestimmungsorten, die oft in Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt aber auch im Elsass lagen, gebracht werden. Der Möbeltransport per Bahn ging ab den 1930er Jahren zurück. Die Bahn wurde von  Arbeitnehmern genutzt, um zu ihren Arbeitsstellen nach Heidelberg, Mannheim oder Ludwigshafen zu gelangen. Trotzdem verlor das Bahnhofsgebäude seine Bedeutung und wurde 1983 nach Protesten und Rettungsversuchen abgerissen. Die Deutsche Bundesbahn gab die Strecke auf und sie wurde von der SWEG übernommen. Nach Modernisierungsarbeiten wird die Strecke wieder von der DB betrieben und der S-Bahnverkehr wurde im Juni 2010 aufgenommen.

© Marius Golgath