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Eschelbronn

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Evangelische Kirche

Sie wurde 1811-1813 im schlichten Weinbrenner Stil erbaut. Die Jahreszahl des Baubeginns befindet sich über dem linken Seiteneingang. Die Pläne entwarf der Schwetzinger Baumeister Frommel. Der Vorgängerbau aus dem 16. Jahrhundert war baufällig. Deswegen brach ein Rechtsstreit zwischen der Gemeinde Eschelbronn und der Ortsherrschaft von Venningen aus. Die Gemeinde gewann diesen und die Familie von Venningen musste den Neubau in Höhe von 10.000 Gulden bezahlen. 1906 wurde das heutige Kirchengitter eingesetzt. Zwei der drei Kirchenglocken mussten 1917 bzw. 1942 abgenommen werden. Erst 1949 konnte man wieder den Glockenbestand komplettieren. Das Gotteshaus musste oft renoviert werden. Im März 1975 wurde die letzte große Renovierung abgeschlossen. Das Gestühl, der Altar, die Leuchter und der Taufstein wurden erneuert. Ein Jahr später wurde die alte Orgel von 1894 durch eine Neue ersetzt. 1985 wurde die Kirche nach Angaben des Landesdenkmalamtes außen renoviert.

Ausführliche Informationen über die Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde finden Sie in der Jubiläumsschrift “200 Jahre evangelische Kirche Eschelbronn 1811-2011” Die Festschrift kann über das Pfarramt bezogen werden (Neidensteiner Straße 7, Eschelbronn): http://www.kirche-eschelbronn-neidenstein.de/impressum.html

Desweiteren gibt es seit Juli 2013 die erste deutschsprachige Biographie über den Eschelbronner Gemeindepfarrer und Amerikaauswanderer Antonius Jacoubs Henckel: Marius Golgath, Von der Kurpfalz nach Pennsylvania: Die bewegende Lebensgeschichte des Kirchenpioniers Antonius Jacobus Henckel (1668-1728), Ubstadt-Weiher 2013 (ISBN: 3897357852). Das Buch kann über den Verlag Regionalkultur in Ubstadt-Weiher (http://verlag-regionalkultur.de/) und über den Buchhandel erworben werden.

© Marius Golgath