Home

Eschelbronn

Zeittafel

Sehenswertes

Auswanderung

Schreinerhandwerk

Kirchengeschichte

Persönlichkeiten

Kontakt

Wasserschloss Eschelbronn
(heute: Kultur- und Sporthalle)

Heinrich von Eschelbrunnen ist der erste bekannte Ortsherr. Er lies zwischen
1265 - 1270 eine Wasserburg errichten. Vorher stand an dieser Stelle eine unbefestigte Siedlung. Die Anlage wurde von der jeweiligen Ortsherrschaft bewohnt. 1375 wurde aus dem Holzbau eine stattliche Wasserburg aus Stein.  Von 1418 - 1485 sind die Venninger Besitzer der BurSchlossteich mit Sport- und Kulturhalleg. Nach mehrmaligem Wechs el kommt die Wasserburg 1760 wieder an die Familie von Venningen. Während des 30-jährigen Krieges wurde die Burganlage zerstört und im 18. Jahrhundert durch Karl Philipp von Venninge n und seiner Ehefrau Anna Maria, geborene von Hutten, als Barockschloss neu aufgebaut. Die Burg hatte damals schon ihren Wehrcharakter verloren und diente als Gutshof. Die Familie Streib pachtete 1860 das Schlossgut und 1943 wurde Georg Hauck letzter Pächter. In den 1970er Jahren musste das Wasserschloss der Sport- und Kulturhalle weichen. Zuvor fand eine Ausgrabung unter der Leitung von Dr. Dietrich Lutz vom Landesdenkmalamt statt. Die ehemalige Wasserburg Eschelbronn ist heute eine der am besten dokumentierten Wohnsitze des niederen Adels in Baden-Württemberg. Sie bestand aus zwei Wohnhäusern mit Innenhof und einer Zwingermauer. Die Ausgrabung wird auch in dem Buch "Eschelbronn - Entstehung, Entwicklung und Ende eines Niederadelssitzes im Kraichgau" von Tilmann Mittelstraß ausführlich beschrieben. 2001 wurde in
Kanzach (Kreis Biberach) der hölzerne Wohnturm der Eschelbronner Wasserburg nach den damaligen Forschungsergebnissen nachgebaut . Heute befindet sich an der Stelle der Wasserburg eine Teichanlage.

© Marius Golgath