Nach 20 Monaten intensiver Bauarbeiten ist die Großbaustelle an der Dossenheimer Landstraße in Heidelberg zur Hälfte fertiggestellt. Die Arbeiten am südlichen Abschnitt zwischen Hans-Thoma-Platz und Burgstraße sind nahezu abgeschlossen. Für viele Anwohner bedeutet das spürbare Entlastung, auch wenn die nächste Bauphase schon vorbereitet wird.
Inhaltsverzeichnis:
- Fortschritt bei den Bauarbeiten in Heidelberg
- Neue Umbauphase zwischen Burgstraße und Hans-Thoma-Platz
- Verkehrsführung und Umleitungen bis 2026
- Blick auf Heidelbergs Stadtentwicklung
Fortschritt bei den Bauarbeiten in Heidelberg
Die Dossenheimer Landstraße zählt zu den zentralen Verkehrsachsen Heidelbergs. Seit Frühjahr 2023 wird sie umfassend modernisiert. In den vergangenen 20 Monaten wurden mehrere zentrale Maßnahmen umgesetzt:
- Entfernung der alten Straßenbahngleise
- Erneuerung von Abwasserkanälen und Leitungen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme
- Neubau barrierefreier Haltestellen
- Sanierung von Straßenbelag, Geh- und Radwegen
Projektleiter Frank Hagendorn von der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (rnv) bestätigte, dass die Bauarbeiten im Zeitplan liegen. Der südliche Abschnitt ist abgeschlossen, mehr als 50 Prozent der Gesamtmaßnahmen sind erledigt. Der Fortschritt ist deutlich sichtbar – neue Gleise, moderne Technik und ein verbesserter Verkehrsfluss prägen das Bild.
Weitere Informationen zu Baustellen in der Stadt finden Interessierte auf der Seite Heidelberg-Baustellen und Sperrungen.
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Neue Umbauphase zwischen Burgstraße und Hans-Thoma-Platz
Ab dem 24. November startet die vierte Bauphase. Sie dauert bis zum 1. Dezember. In dieser Woche wird der Straßenbahnbetrieb unterbrochen, Ersatzbusse übernehmen den Verkehr zwischen den Haltestellen Burgstraße und Hans-Thoma-Platz. Währenddessen werden Bauweichen umgestellt und der nördliche Abschnitt der Landstraße vorbereitet.
Um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, setzt die rnv auf umfassende Kommunikation. In den letzten Monaten wurden über 40 Anwohnermitteilungen und 85 Baubesprechungen organisiert. Ergänzt wird das durch einen eigenen Podcast, der regelmäßig Einblicke in den Baufortschritt bietet.
Wer sich persönlich informieren möchte, kann am 14. November von 11 bis 14 Uhr den Infonachmittag im Baucontainer an der Fritz-Frey-Straße besuchen. Dort beantworten Experten der Stadt und der rnv Fragen rund um den Baufortschritt und anstehende Arbeiten.
Verkehrsführung und Umleitungen bis 2026
Während der Umbauphase bleibt der Autoverkehr Richtung Norden auf die östliche Fahrspur beschränkt. Die Zufahrt von Norden kommend bleibt bis Oktober 2026 gesperrt. Eine Umleitung über Heidelberg-Handschuhsheim bleibt eingerichtet. Ab Bauphase 4 wird die Mühlingstraße wieder zum Abbiegen nach Norden freigegeben. Rettungswege sind jederzeit gewährleistet.
Das Projekt ist in insgesamt sechs Bauphasen gegliedert und hat ein Budget von rund 50 Millionen Euro. Etwa 19,5 Millionen Euro stammen aus dem Landesverkehrsfinanzierungsgesetz. Die Investition dient der Zukunftssicherung der Verkehrsachse – neue Gleise, barrierefreie Haltestellen und modernisierte Leitungen sollen die Dossenheimer Landstraße langfristig entlasten.
Wer sich über städtische Infrastrukturprojekte informieren möchte, findet hier weitere Informationen zu Heidelbergs Verkehrsvorhaben.
Blick auf Heidelbergs Stadtentwicklung
Die Dossenheimer Landstraße ist nur eines von mehreren Großprojekten, die Heidelberg in den kommenden Jahren verändern werden. Auch im Bereich Mobilität und Stadtgestaltung setzt die Stadt neue Maßstäbe. Bis 2026 sollen alle Ticketautomaten der rnv auf bargeldlose Zahlung umgestellt werden. Parallel dazu investiert Heidelberg weiter in klimafreundliche Infrastruktur und Digitalisierung.
Die Fortschritte auf der Dossenheimer Landstraße zeigen, dass langfristige Planung und transparente Kommunikation entscheidend für den Erfolg großer Infrastrukturprojekte sind. Mehr über die städtische Entwicklung und aktuelle Maßnahmen in Heidelberg erfahren Sie mehr hier.
Quelle: HEIDELBERG24