Die Reparatur einer Oberleitung im Bahnhof Bruchsal sorgt weiterhin für erhebliche Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr. Die Deutsche Bahn gab bekannt, dass die Störungen voraussichtlich bis Mittwoch andauern werden. Reisende auf wichtigen Strecken zwischen Karlsruhe, Heidelberg und Stuttgart müssen mit Verspätungen, Umleitungen und Zugausfällen rechnen.
Inhaltsverzeichnis:
- Betroffene Fernverkehrsstrecken und Umleitungen
- Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr
- Reparaturarbeiten und voraussichtliches Ende der Störung
Betroffene Fernverkehrsstrecken und Umleitungen
Die Störungen haben erhebliche Auswirkungen auf mehrere wichtige Fernverkehrsverbindungen. Fahrgäste müssen sich auf geänderte Routen und verlängerte Reisezeiten einstellen:
- TGV-, ICE- und IC-Züge zwischen Paris, Karlsruhe, Stuttgart, München und Nürnberg werden umgeleitet. Der Halt in Bruchsal entfällt. Die Züge verspäten sich durchschnittlich um 15 Minuten.
- ICE- und IC-Züge auf der Strecke Norddeutschland – Hannover – Frankfurt – Darmstadt – Karlsruhe – Konstanz werden ebenfalls umgeleitet. Die Halte in Heidelberg Hbf und Wiesloch-Walldorf entfallen.
- IC-Züge zwischen Ruhrgebiet, Koblenz, Mannheim und Karlsruhe fahren ab Mannheim eine alternative Strecke. Der Halt in Heidelberg Hbf entfällt.
Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr
Auch der regionale Bahnverkehr ist von den Reparaturarbeiten betroffen. Besonders die S-Bahn-Linien S31 und S32 haben mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen zu kämpfen.
Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Die Busse fahren zwischen Ubstadt Ort und Weingarten Bahnhof, um ausgefallene Zugverbindungen zu ersetzen.
Fahrgäste sollten sich vor Reiseantritt über aktuelle Verbindungen informieren und mehr Zeit für ihre Fahrten einplanen.
Reparaturarbeiten und voraussichtliches Ende der Störung
Die Deutsche Bahn arbeitet mit Hochdruck an der Instandsetzung der Oberleitung im Bahnhof Bruchsal. Nach aktuellen Prognosen soll die Störung bis Mittwoch andauern. Erst dann soll der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden.
Reisende sollten sich über die neuesten Fahrpläne und Alternativverbindungen auf der Website der Deutschen Bahn oder in den Bahnhofsinfosystemen informieren.
Quelle: rnz.de