Ein weiteres Restaurant in Heidelberg schließt seine Türen. Nach fast 24 Jahren stellt die Subway-Filiale in der Hauptstraße ihren Betrieb ein. Acht Beschäftigte sind betroffen.
Inhaltsverzeichnis:
- Schließung der Filiale
- Vertragsende und Gründe
- Hohe Kosten und Schulden
- Auswirkungen auf die Mitarbeiter
- Zukunft der Immobilie
Schließung der Filiale
Am 25. Januar 2025 war Schluss. Die Subway-Filiale in der Heidelberger Altstadt bleibt dauerhaft geschlossen. Franchise-Nehmer Alexander Dome bestätigt das Aus nach fast 24 Jahren. Er betreibt eine weitere Filiale in der Neugasse 1, die weitergeführt wird.
Vertragsende und Gründe
Der Grund für die Schließung liegt im nicht verlängerten Mietvertrag. „Nach 20 Jahren wurde der Vertrag nicht erneuert. Das war eine Entscheidung zwischen Subway und dem Vermieter“, erklärt der 68-jährige Dome. Über die Jahre habe er Millionen Euro an Franchise-Gebühren gezahlt. Dennoch musste er die Filiale aufgeben.
Hohe Kosten und Schulden
Die Filiale in der Hauptstraße 183 war eine der ersten in Deutschland. 280.000 Euro investierte Dome in den Standort. Dazu kamen monatlich 5.000 Euro Miete sowie 12,5 % Umsatzbeteiligung an Subway. Trotz der langjährigen Erfolgsgeschichte verlässt er die Hauptstraße mit 18.000 Euro Schulden.
Auswirkungen auf die Mitarbeiter
Acht Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsstelle: Zwei Vollzeitkräfte, drei Teilzeitkräfte und drei Minijobber. Dome selbst arbeitet weiter. „Ich bekomme nur 760 Euro Rente. Deshalb stehe ich immer noch an der Theke“, sagt er.
Zukunft der Immobilie
Unklar ist, was in die leerstehende Filiale einziehen wird. Eine italienische Gastronomie ist denkbar. Ähnliche Entwicklungen gab es bereits an anderen Standorten. Das frühere „Perkeo“ fand schnell einen Nachfolger, ebenso das „Medocs“, das jetzt als „Moe‘s Roadhouse“ Burger serviert.
Heidelberg verliert mit Subway ein weiteres bekanntes Restaurant. Ob es einen Nachfolger geben wird, bleibt abzuwarten.
Quelle: heidelberg24.de